Nachhaltigkeitskonzept

Auch in einem Beratungsunternehmen gibt es viele Möglichkeiten die Verantwortung für das eigene Tun und Handeln in Bezug auf den ökologische Fußabtritt zu bewerten. Die hier aufgeführten Maßnahmen werden wir immer wieder einer kritischen Analyse unterziehen. Haben Sie Anregungen, wie wir noch besser werden können? Schreiben Sie uns!

  • Wir verzichten auf eigene Firmenfahrzeuge
    Dienstreisen werden in erster Linie mit dem Fahrrad und der Bahn unternommen. Autos werden nur im Einzelfall, also wenn unternehmerisch notwendig, angemietet. Wir wählen dann die kleinste Klasse, um so wenig Energie wie möglich zu verbrauchen.
  • Wir reduzieren Flugreisen

Wenn Flugreisen nötig sind, so geschieht dies CO2 neutral.
Anzahl der Flugreisen in 2018:   0

Anzahl der Flugreisen in 2019:   0 (Stand: September)

  • Wir beziehen Ökostrom von EWS
    Die EWS setzen sich seit 2010 in Zusammenarbeit mit der «Klimaschutz+»-Stiftung sowie lokalen Bürgerinitiativen, Vereinen und Genossenschaften für den Aufbau von kommunalen Ökostromkraftwerken und Energieeinsparprojekten vor Ort ein, deren Erträge vollständig der Förderung ökologischer und sozialer Projekte dienen.
    https://www.ews-schoenau.de/
  • Nutzung einer ökologischen Suchmaschine
    Obwohl wir auch mit datenschutzfreundlichen Suchmaschinen arbeiten, ist unsere primäre Suchmaschine Ecosia.org. Mit jeder Websuche unterstützen wir dadurch Wald-Aufforstungsprojekte. Lesen Sie weiter unten, warum Waldaufforstungsprojekte so wichtig sind!
  • Verzicht auf Briefsendungen
    Briefe versenden wir nur dann, wenn der Kunde dies ausdrücklich wünscht. Zusammen betrachtet verursacht es circa zehn Gramm CO2, eine E-Mail zu verschicken und zu lesen. Ein Brief, der auf Papier geschrieben und mit der Post verschickt wird, verursacht dagegen im Schnitt 20 Gramm CO2.
    Trotzdem: auch eine E-Mail verbraucht CO2! Der ökologische Fußabdruck elektronischer Post entsteht primär durch den Strom, der in den Rechenzentren eingesetzt wird, aber auch durch die Art und Weise, wie wir E-Mails abrufen und lesen. E-Mails aus dem Mobilfunknetz herunterzuladen, verbraucht fast zehnmal so viel Strom wie daheim aus dem eigenen WLAN. Dazu kommt der Strom für Produktion und Nutzung von Smartphone, Router, Notebook, Desktop-PC und Bildschirm. Je nach Gerät kann dies den tatsächlichen Verbrauch noch beträchtlich steigern. Man spricht hier von „versteckten Emissionen“.

Bei einem Brief ist der Löwenanteil auf den Transport zurückzuführen. Hier ist aufgrund einer klimafreundlichen Fahrzeugflotte für die Zukunft von sinkenden CO2-Ausstößen auszugehen. Der Rest des CO2-Fußabdrucks eines Briefes entsteht bei der Produktion von Papier und Tinte sowie beim Druckvorgang.

  • Wir verfolgen ein Green-IT Konzept

Green-IT umfasst jegliche Maßnahmen, die Mitarbeiter und Unternehmen in die Wege leiten, um für einen umweltbewussteren Gebrauch vorhandener Informations- und Kommunikationstechnologie zu sorgen.

  • Alle elektrischen Geräte sind an einer schaltbaren Steckerleiste angeschlossen. Da viele Geräte auch Strom verbrauchen, wenn sie ausgeschaltet sind, trennen wir dadurch die Geräte vom Stromkreislauf.
  • Wir arbeiten weitestgehend mit Laptops. Diese verbrauchen bis zu 70 Prozent weniger Strom als Computersysteme mit Tower (Laptops mit ähnlicher Leistungsstärke wie ein Desktop-PC verbrauchen oft dreimal weniger Strom).
  • Die Dimmfunktionen und die Funktion „Monitor ausschalten“ sind eingestellt. So schaltet der Monitor nach ein paar Minuten Nichtbenutzung in den Stand-by-Modus.
  • Präsenzsensoren sorgen dafür, dass der Bildschirm nur aktiv ist, wenn jemand vor dem Rechner sitzt – sonst befindet sich dieser im Stand-by-Modus.
  • Wir arbeiten mit Multifunktionsgeräten, die Druck-, Fax- und Kopierfunktion vereinen und arbeiten mit Tintenstrahldruckern. Diese haben gegenüber Laserdruckern meist einen geringeren Stromverbrauch.
  • Wir verwenden wiederbefüllbare Tintenpatronen und verzichten auf Kombi-Farbpatronen. Leere Tonerkartuschen werden umweltfreundlich entsorgt https://www.geldfuermuell.de/leergutspende/

Größere Druckaufträge vergeben wir an ein Druckzentrum. Dies ist energieeffizienter.

Schutz der Wälder

Jedes Jahr werden weltweit 15 Millionen Hektar Wald vernichtet. Lediglich 20 Prozent der ursprünglichen Waldfläche ist heute noch intakt. Dabei sind Wälder unersetzlich für das Überleben von Menschen, Tieren und Pflanzen.

Bedeutung der Wälder für das Ökosystem Erde

Wälder schützen den Boden vor Erosion und gewährleisten die Speicherung von Grundwasser. Indem sie CO2 binden, senken sie den Kohlenstoffgehalt in der Atmosphäre. Damit tragen sie gleichzeitig zur Abmilderung des Klimawandels bei. Wälder sind unverzichtbar als erneuerbare Rohstoffquelle und gehören zu den Ökosystemen mit der größten biologischen Vielfalt. Sie beheimaten rund zwei Drittel aller an Land lebenden Tiere und Pflanzen. Schließlich hängt das Überleben vieler Indigener und traditionell lebender Gemeinschaften direkt oder indirekt von den Wäldern ab.

Ursachen des Waldverlusts

Waldverlust geht vorwiegend auf Entwaldung zurück, zum Beispiel durch illegalen Holzeinschlag oder die Ausbeutung der Rohstoffvorkommen. Außerdem werden große Waldflächen in landwirtschaftliche und industrielle Nutzflächen oder in Siedlungsflächen umgewandelt. Strukturelle Schwächen in den Tropenländern sowie ungünstige institutionelle und politische Rahmenbedingungen auf internationaler Ebene begünstigen die Reduzierung der Wälder.

Internationale Regelungen zur nachhaltigen Waldbewirtschaftung

Internationale Organisationen wie die Vereinten Nationen (UN) arbeiten seit der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung von Rio 1992 an internationalen Abkommen zum Schutz der Wälder. Sie haben internationale Standards mit dem Ziel entwickelt, bestehende Wälder zu erhalten und eine sozial verträgliche und ökologisch nachhaltige Waldbewirtschaftung zu gewährleisten. Bisher konnten sie in vielen Regionen weltweit einen wichtigen Beitrag hin zu einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung und Holzproduktion leisten. Insbesondere in tropischen Regionen wie Brasilien, Indonesien und dem Kongobecken konnten Erfolge erzielt werden.

Nachhaltig beschaffen durch zertifizierte Produkte

Zertifizierungen gewährleisten, dass Holz- und Papierprodukte aus ökologisch und sozial verträglich bewirtschafteten Wäldern stammen. Mittlerweile existiert eine grosse Auswahl an zertifizierten Papier- und Holzprodukten mit entsprechenden Gütesiegeln von unterschiedlicher Qualität.

(Quelle: http://kmu.kompass-nachhaltigkeit.de/themen/umweltschutz/schutz-der-waelder/)